September 1st, 2008
Unter dem Titel: “Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Rehabilitation hörgeschädigter Kinder” findet vom 10. - 11. Oktober 2008, im Kongresshaus Berchtesgaden der 6. Internationale Auditory-Verbal Kongress statt.
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March 20th, 2008
Eine 40seitige Broschüre von Susi Ungricht Rex mit allgemeinverständlichen Artikeln über Cochlea Implantat, seine Funktionsweise und Wirkung, den Umgang und die Chancen bei Kleinkindern, Kindern und jungen Erwachsenen, mit Tipps für Eltern, Angehörige und Lehrpersonen ist über die Initiative “Ich möchte hören” erhältlich und wird in der Schweiz kostenlos versandt.
Bestellanschirft: Initiative “Ich möchte hören”, Margarethenstrasse 47, 4053 Basel
www.ich-moechte-hoeren.ch
info@ich-moechte-hoeren.ch
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January 10th, 2008
Die Audiopädagogin Susi Ungricht hat unter dem Titel “Hilfe, unser Kind kann nicht hören!” einen sehr interessanten Artikel zum Thema verfasst, den sie uns hier freundlicher Weise zur Verfügung stellt.
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January 9th, 2008
Wie die US-Fachzeitschrift “Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)” berichtet haben Forscher des Instituts für Schallforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ein Verfahren entwickelt, bei dem durch kontrollierte Zufälligkeit das Richtungshören mit Cochleaimplantaten (CIs) verbessert werden kann.
Personen, die zwei Cochleaimplantate tragen, können damit auch räumlich hören. Jedoch ist dieses räumliche Hören eingeschränkt. Die Wiener Forscher vermuteten, dass dies damit zu tun habe, dass die Fähigkeit zum Richtungshören “einschläft”, weil die beiden CIs regelmässige gleichzeitige Signale abgeben.
Beim normalen Hören geschieht das Richtungshören, aber gerade durch die Ungleichzeitigkeit von Signalen. Ein Geräusch, das von rechts kommt, wird vom rechten Ohr früher wahrgenommen als vom linken.
Die Forscher fügten eine kontrollierte Zufälligkeit der Signale des CIs ein und konnten so eine deutliche Verbesserung des Richtungshörens erreichen.
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January 6th, 2008
An der Uni Köln wurde ein neues Implantat für Patienten mit einer chronischen Ohrenentzündung entwicklet, bei denen das Trommelfell steif bleibt. Das von Prof. Karl-Bernd Hüttenbrink entwickelte Implantat hält auf dem Steigbügel des Mittelohres und überträgt so die Schwingungen.
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December 15th, 2007
Wissenschaftler an Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben zum ersten Mal ein Mittelhirnimplantat für Patienten mit Neurofibromatose Typ II implantiert. Diese Patienten können kein Cochleaimplantat bekommen, weil der Hörnervs beschädigt ist, so dass sie vollkommen taub sind.

An der MHH wird zur Zeit in einer Studie mit fünf Patienten die optimale Platzierung des Implantats ermittelt. Die vorher vollkommen tauben Patienten können dann wieder hören. Allerdings ist die Qualität des Hörens deutlich schlechter und weniger natürlich als bei einem Cochleaimplantat. Dies ist aber gegenüber der vollkommenen Taubheit ein grosser Vorteil.
Die Patienten sind nach der Operation wieder in der Lage einen Menschen, dessen Stimme die kennen und in dessen Gesicht sie sehen können zu verstehen.
Hannoversche Allgemeine
Beitrag des Deutschlandfunk
Medizinische Hochschule Hannover
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December 13th, 2007

Eine von Geburt an vorliegende Beeinträchtigung des Gehörs wird häufig erst spät erkannt. Das Alter bei der Erkennung von Taubheit liegt im statistischen Durchschnitt bei etwas mehr als zwei Jahren, was sehr spät ist. Man bemüht sich heute im deutschen Raum, ein so genanntes Hörscreening einzuführen. Bei diesem Verfahren wird das Neugeborene ein oder zwei Tage nach der Geburt in der Klinik mit einer Hörsonde auf seine Hörfähigkeit getestet, bei dem das Baby in der Regel schläft und nichts davon bemerkt. In Österreich wird dieses Neugeborenenscreening schon seit einigen Jahren fast flächendeckend durchgeführt.
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December 13th, 2007
Otoakustische Emissionen (kurz: OAE, von griech. us, otos = Ohr) sind Töne, die -wörtlich- aus dem Ohr herauskommen. Die Emission erfolgt spontan und dauerhaft (spontane otoakustischen Emissionen, SOAE) oder auf einen externen akustischen Reiz hin (man unterscheidet je nach Reizgabe zwischen transitorisch evozierten otoakustischen Emissionen (TEOAE), distorsionsproduzierten otoakustischen Emissionen (DPOAE) und auch simultan evozierten otoakustischen Emissionen (SEOAE)).
Diese Töne werden von den Haarzellen des Corti-Organ, in der Cochlea oder Schnecke, erzeugt und entgegen der primären Flussrichtung des Schalls, retrograd emittiert. Das heißt die Emission verlässt das Cortiorgan über das ovale Fenster und damit das Innenohr, um dann über die Gehörknöchelchen das Mittelohr zu passieren und über das Trommelfell in den äußeren Gehörgang zu gelangen, wo sie über hochempfindliche Messmikrophone nachweisbar sind…
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December 2nd, 2007
Wie können Eltern hörgeschädigter Kinder Sicherheit im Umgang mit ihnen gewinnen?
Gisela Batliner erklärt anschaulich Wissenswertes über Hörvermögen, die Diagnose, über Hörgeräte, die Hör-/Sprachentwicklung, den Eltern-Kind-Dialog und Fördereinrichtung.
Mit vielen Beispielen zeigt sie, wie man alltägliche Situationen und das Interesse des Kindes für die Hör- und Sprachentwicklung nutzt.

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December 2nd, 2007
Erfolgreicher Hör-Spracherwerb trotz mehrsprachigem Umfeld
Gisela Batliner, Hörgeschädigtenpädagogin und Psycholinguistin, München
Mittwoch, 16. Januar 2008, 18.30 - 20 30 Uhr
Türöffnung 18 00 Uhr
Ende inkl. Apéro gegen 21 00 Uhr
Anmeldung: Bitte Kontaktformular nutzen.
Bitte hier klicken.
Stiftung Tagesschule Oberglatt,
Alpenstrasse 18, CH - 8154 Oberglatt
Lageplan
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