Archive for December, 2007

Mit dem Mittelhirnimplantat wieder hören

Saturday, December 15th, 2007

Wissenschaftler an Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben zum ersten Mal ein Mittelhirnimplantat für Patienten mit Neurofibromatose Typ II implantiert. Diese Patienten können kein Cochleaimplantat bekommen, weil der Hörnervs beschädigt ist, so dass sie vollkommen taub sind.

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An der MHH wird zur Zeit in einer Studie mit fünf Patienten die optimale Platzierung des Implantats ermittelt. Die vorher vollkommen tauben Patienten können dann wieder hören. Allerdings ist die Qualität des Hörens deutlich schlechter und weniger natürlich als bei einem Cochleaimplantat. Dies ist aber gegenüber der vollkommenen Taubheit ein grosser Vorteil.

Die Patienten sind nach der Operation wieder in der Lage einen Menschen, dessen Stimme die kennen und in dessen Gesicht sie sehen können zu verstehen.

Hannoversche Allgemeine

Beitrag des Deutschlandfunk

Medizinische Hochschule Hannover

 

 

Neugeborenenscreening

Thursday, December 13th, 2007

Neugeborenes

Eine von Geburt an vorliegende Beeinträchtigung des Gehörs wird häufig erst spät erkannt. Das Alter bei der Erkennung von Taubheit liegt im statistischen Durchschnitt bei etwas mehr als zwei Jahren, was sehr spät ist. Man bemüht sich heute im deutschen Raum, ein so genanntes Hörscreening einzuführen. Bei diesem Verfahren wird das Neugeborene ein oder zwei Tage nach der Geburt in der Klinik mit einer Hörsonde auf seine Hörfähigkeit getestet, bei dem das Baby in der Regel schläft und nichts davon bemerkt. In Österreich wird dieses Neugeborenenscreening schon seit einigen Jahren fast flächendeckend durchgeführt.

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Was sind otoakustische Emissionen?

Thursday, December 13th, 2007

Otoakustische Emissionen (kurz: OAE, von griech. us, otos = Ohr) sind Töne, die -wörtlich- aus dem Ohr herauskommen. Die Emission erfolgt spontan und dauerhaft (spontane otoakustischen Emissionen, SOAE) oder auf einen externen akustischen Reiz hin (man unterscheidet je nach Reizgabe zwischen transitorisch evozierten otoakustischen Emissionen (TEOAE), distorsionsproduzierten otoakustischen Emissionen (DPOAE) und auch simultan evozierten otoakustischen Emissionen (SEOAE)).

Diese Töne werden von den Haarzellen des Corti-Organ, in der Cochlea oder Schnecke, erzeugt und entgegen der primären Flussrichtung des Schalls, retrograd emittiert. Das heißt die Emission verlässt das Cortiorgan über das ovale Fenster und damit das Innenohr, um dann über die Gehörknöchelchen das Mittelohr zu passieren und über das Trommelfell in den äußeren Gehörgang zu gelangen, wo sie über hochempfindliche Messmikrophone nachweisbar sind…

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Hörgeschädigte Kinder spielerisch fördern

Sunday, December 2nd, 2007

Wie können Eltern hörgeschädigter Kinder Sicherheit im Umgang mit ihnen gewinnen?

Gisela Batliner erklärt anschaulich Wissenswertes über Hörvermögen, die Diagnose, über Hörgeräte, die Hör-/Sprachentwicklung, den Eltern-Kind-Dialog und Fördereinrichtung.

Mit vielen Beispielen zeigt sie, wie man alltägliche Situationen und das Interesse des Kindes für die Hör- und Sprachentwicklung nutzt.

Gisela Batliner

Vortrag von Gisela Batliner

Sunday, December 2nd, 2007

Erfolgreicher Hör-Spracherwerb trotz mehrsprachigem Umfeld
Gisela Batliner, Hörgeschädigtenpädagogin und Psycholinguistin, München
Mittwoch, 16. Januar 2008, 18.30 - 20 30 Uhr
Türöffnung 18 00 Uhr
Ende inkl. Apéro gegen 21 00 Uhr

Anmeldung: Bitte Kontaktformular nutzen.
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Stiftung Tagesschule Oberglatt,
Alpenstrasse 18, CH - 8154 Oberglatt

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